Beste Ansicht: Internet Explorer 5.x mit Bildschirmeinstellung: 800 x 600 - zum scrollen den rechten Button des Browsers benutzen - letzte Aktualisierung: 22. Dezember 2001 © Frank Raendchen

 

Performance  

 

FRILUFTSMUSIK - Konzert für 12 Traktoren, Hühner, Bohrhammer, brechende Steine, Metallflex und viele andere Klangquellen. gemeinsam mit Å.S. Johannson, Bjørn Nørgaard, Superflex und Henning Christiansen in der Edition Ursula und Renè Block, Askeby, Dänemark, 1998

 


 

 

 

Fluxus ist Luxus - Performance

im Künstlerhaus Weidenallee Hamburg, 2001

gemeinsam mit Claus Böhmler und Egon Kretzer

 

 

 

 

 

stonesongs - klang - Galerie und Landschaft e.V. - Bissee, 2000

 

Fluxus, klingende Skulpturen und der Streit um Kunst (Oliver Stenzel in den Kieler Nachrichten vom 18. September 2000)

Keiner weiß was passieren wird. Das Publikum nicht. Die Veranstalter nicht. Und die beiden Künstler, die hier zunächst wie alle anderen Zwiesprache haltend im Regen stehen, -auch was die wissen, ist allenfalls ungewiss.

Doch dann, ohne jedes Wort und Zeichen, wandert der eine nach links in ein kleines Gartenzelt, der andere nach rechts in eine gleiche Freistatt, und die Performance, mit der Fluxus-Altmeister Henning Christiansen und der Eutiner Bildhauer Frank Raendchen das vom Verein "Skulptur in Bissee" veranstaltete Kulturwochende auf dem Freigelände des Antik-Hofes Bissee eröffnen, nimmt ihren asymetrischen Anfang:

Schwerstarbeit im Bildhauerzelt, dadistische Leichtigkeit unter dem Dah des ehemaligen Beyus-Begleiters. Während sich Raendchen mit Steinbohrer, Hammer und Meißel an einem Findling zu schaffen macht, feiert Christiansen die Kunst des Augenblicks. Da wird zuerst ein schnöder Kunstoff-Gartentisch zerlöchert und naiv bemalt, dazwischen schluckwise Roter genippt, am Mikrofon gebrabbelt, geraunt und auch gezwischert.

Erst zum Ende der einstündigen Aktion beginnt der 68-Jährige auf die "stone songs" seines Mitstreiters immer direkter zu reagieren, kommentiert geräuschhaft die letzten Seufzer des Findlings, der schließlich dreigeteilt am Boden liegt. So wirkt die Unternehmung der zwei ungleichen Wahlverwandten wie eine durchaus geglückte Hommage an vergangene Jahrzehnte; zugleich scheint ihr äußerer Rahmen klar zu versinnbildlichen, wie viel Sprengkraft die Fluxus-Idee gut vierzig Jahre nach ihrer Erfinndung eingebüßt hat: Auch wenn der Regen nach wie vor kalt aufs Dach prasselt, sitzt man doch heute (zwangsläufig) im Trockenen.

 
Videostills aus der ca. 60 minütigen Performance (Video, H. Hynding)

 

 

 

 


 

 


 

KUNSTNACHT am 10. November 2001 von 18 - 24 Uhr

Henning Christiansen, Frank Raendchen - stone song im Staatliches Museum Schwerin

 

Fotos der Performance

 

ca. 60 min mixed media

 

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